Aus grober Bergschafwolle entstehen Midlayer, Einlegesohlen und Mützen, die Feuchtigkeit puffern und auch nass noch isolieren. Lanolin schützt Faserbündel, Filz dämpft Druckstellen. Gemeinsam tüfteln wir an Webarten, Mischungen mit recycelter Seide und cleveren Schnitten, damit Gewicht sinkt, Beweglichkeit bleibt und die Mütze auch beim Sturm nicht wandert.
Aus regional gesammeltem, sortiertem Aluminiumschrott fräsen wir Schnallen, Stäbe und Kocherständer. 6061-T6 lässt sich gut verarbeiten, 7075 bringt mehr Steifigkeit – wo sinnvoll. Nach dem Eloxieren halten Oberflächen Salz und Schmelzwasser länger stand. Dokumentierte Chargen gewährleisten Rückverfolgbarkeit, und die Werkstatt lernt, Materialeigenschaften mit realen Tourenerfahrungen zu verknüpfen.
Esche für Schaufelstiele, Buche für Ziehschlitten, Lärche für Schneeschuhrahmen: Trocknung, Faserverlauf und Versiegelung entscheiden über Langlebigkeit. Wir nutzen Reststücke der Sägerei, ölen mit regionalem Harz und testen Beschläge im gefrorenen Boden. So entsteht Warmes, das nicht bricht, wenn ein kalter Morgen plötzlich härter wird als geplant.
All Rights Reserved.